Lünen. Die Heinrich-Bußmann-Bildungs-Stiftung hat ihre Führungsgremien neu besetzt. Neue Vorstandsvorsitzende ist Lünens Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Ausbildungssituation für Jugendliche in Lünen unter dem Aspekt der Chancengleichheit zu verbessern. Die neue Vorsitzende übernimmt ihr neues Ehrenamt mit voller Überzeugung: „Bildung eröffnet Chancen und schafft Perspektiven – davon bin ich zutiefst überzeugt. Als Bürgermeisterin möchte ich mich deshalb auch über meine kommunale Verantwortung hinaus für gute Bildungsangebote engagieren und die wichtige Arbeit der Heinrich-Bußmann-Bildungs-Stiftung aktiv unterstützen.“

Zu ihrem Stellvertreter wurde das bisherige Kuratoriumsmitglied Benjamin Müller, Schulleiter der Ludwig-Uhland Realschule in Lünen, gewählt. Er sieht Bildung als Eintrittskarte in ein selbstbestimmtes Leben. Daher möchte auch er sich nun in neuer Funktion noch stärker für Jugendliche engagieren und sie in ihrer Entwicklung gemäß Fähigkeiten und Interessen unterstützen.

Als neues Kuratoriumsmitglied konnte die Schulleiterin des Lippe Berufskolleg Lünen, Rita Vonnahme, gewonnen werden. Ebenfalls neu im Kuratorium ist  der Stadtverbandsvorsitzende der SPD, Steven Roch. Das Kuratorium, dessen Vorsitzende Dr. Ursula Adamski-Bußmann wiedergewählt wurde, übernimmt in der HBBS die Aufsichtsfunktion des Vorstands. Zu den Aufgaben des Kuratoriums gehört es, die Ziele und Interessen der Stiftung zu begleiten sowie den Vorstand bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Für Schulleiterin Rita Vonnahme ist die Verbindung zwischen dem Lippe Berufskolleg und der Stiftung von besonderer Bedeutung. „Heinrich Bußmann hat seinerzeit unsere Berufsschule mit seiner Initiative ermöglicht“, betont sie. Der Namensgeber der Stiftung habe sich in besonderer Weise für die Belange der beruflichen Bildung eingesetzt. Seinem Engagement und seiner Initiativkraft habe die Stadt Lünen die Berufsschule, das heutige Lippe Berufskolleg Lünen, zu verdanken.

Mit der Neubesetzung von Vorstand und Kuratorium sieht sich die Stiftung gut aufgestellt, um dieses Engagement auch künftig fortzuführen und benachteiligte Jugendliche auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf zu begleiten.